Herausragend präsentierten sich dabei Justus Mörstedt und Max Poschart, die jeweils fünf Goldmedaillen gewannen – darunter zwei in gemeinsamen Staffelrennen. Poschart stellte nach seinem Rücktritt vom Rücktritt und trotz Knie-OP einen neuen Weltrekord über 50 m Finswimming in 14,83 s auf, nachdem er bereits im Vorlauf seinen eigenen Europarekord eingestellt hatte. Über 50 m Apnoe durchbrach er mit 13,91 s zudem die zweite Schallmauer.
Mörstedt, der erst vor Kurzem Papa wurde und noch mehrere Klausuren seines Medizinstudiums hinter sich brachte, glänzte unter anderem mit einem Europarekord über 200 m Finswimming und ließ im direkten Duell über 100 m Streckentauchen seinen erfahrenen Teamkollegen Max Poschart knapp hinter sich.
Gemeinsam mit Marek Leipold und Niklas Loßner holte das deutsche Männerteam Staffelgold – inklusive Weltrekord über 4×50 m Finswimming. Gold gab es in gleicher Besetzung über 4x100m Finswimming. Gemeinsam mit Duncan Gaida holte das Team Poschart, Mörstedt und Leipold Silber über 4x200m.
Auch weiteren deutsche Athlet:innen überzeugten und sicherten sich ihre ersten Einzelmedaillen bei einer EM. So glänzte die EM für Michèle Rütze in Silber über die 100 Streckentauchen und in Bronze über 200 m Finswimming, sowie über 200 m Streckentauchen. Auch Nadja Barthel konnte eine Einzelmedaille gewinnen und sprintete zu Bronze über 50 m Finswimming. Lilly Placzek gewann Bronze über die 50 m Bifin..
Ein in starkes Ausrufezeichen setzten außerdem die deutschen Frauenstaffeln: Sie gewannen Gold über 4×50 m FS mit Nadja Barthel, Lara Gawenda, Alma Kellermann und Michèle Rütze mit Deutschem Rekord. Jeweils Silber gab es über die 4×100 m FS für Nadja Barthel, Alma Kellermann, Nina Kohler und Michèle Rütze. Silber in neuer deutscher Rekordzeit und über 4×200 m Finswimming für Nina Kohler, Lara Gawenda, Franca Richter und Michèle Rütze.
Der Fachbereichsleiter Leistungssport des VDST, Rüdiger Hüls zeigte sich mit der Gesamtleistung hochzufrieden: „Wir haben in nahezu jedem Abschnitt des Programms Akzente setzen können. Der Gewinn des Medaillenspiegels ist das Resultat jahrelanger systematischer Nachwuchs- und Aufbauarbeit.“
Mit Rückenwind aus der EM richtet sich der Blick nun auf den nächsten internationalen Höhepunkt: Die World Games 2025, die im August im chinesischen Chengdu stattfinden. Dort trifft die Weltelite im Finswimming aufeinander – mit starker Konkurrenz unter anderem aus Kolumbien, China, Italien, Ungarn, CMAS1 (russische Athleten unter neutraler Flagge) und der Ukraine.
Deutschland wird mit einem schlagkräftigen Team vertreten sein. In den Sprint- und Staffelwettbewerben gelten deutsche Athlet:innen als Medaillenkandidaten.
Für Justus Mörstedt wird es der letzte internationale Wettkampf sein, bevor er sich dem nächsten Staatsexamen im Medizinstudium widmet.
Der VDST bedankt sich ausdrücklich bei den Trainer:innen, Heimatvereinen und Trainingsstützpunkten, die durch ihr kontinuierliches Engagement maßgeblich zum Erfolg der Athlet:innen beigetragen haben. Ohne die intensive Vorbereitung im Vorfeld – vom Grundlagen- bis zum Hochleistungstraining – wären diese internationalen Erfolge nicht möglich gewesen.
Weitere Informationen zu Ergebnissen: 2025 CMAS Europameisterschaft Flossenschwimmen Indoor-FINSWIMMING
Weitere Informationen über unsere Athleten auch rund um die World Games sind auf dem offiziellen VDST Kanal der Finswimmer immer aktuell
Der Beitrag Finswimming-EM 2025: Deutschland gewinnt Medaillenspiegel – Zwei Weltrekorde für Max Poschart und Deutsche Herrenstaffel erschien zuerst auf VDST.
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