Von System Verwalter auf Freitag, 06. Juni 2025
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Rekorde, Medaillen und starke Nerven: Deutsches Apnoe-Team glänzt bei der WM in Athen

Mit einem Paukenschlag meldete sich das deutsche Nationalteam des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) bei der CMAS Freediving Indoor Weltmeisterschaft 2025 in Athen zurück. Vom 18. bis 25. Mai beeindruckten die Athlet:innen mit einer wahren Rekordflut: persönliche Bestleistungen, deutsche und sogar ein neuer Weltrekord sorgten für Jubel im Team – und Anerkennung auf internationaler Bühne.

Ob in der Statik (STA), beim Streckentauchen ohne (DNF), mit Flossen (DYNBi), mit Monoflosse (DYN) oder den Speed-Disziplinen (2×50 m, 4×50 m, 8×50 m) – das deutsche Team war in jeder Disziplin stark vertreten und überzeugte durchweg mit Top-Platzierungen. Gestartet wurde in verschiedenen Altersklassen von den Juniors (16–18 Jahre) bis zu den Masters (50+).

Junge Talente auf Erfolgskurs

In der Juniorenklasse sorgte Elisa Hölzer für Furore: Mit 00:07:29 Minuten auf 8×50 m holte sie Silber, verpasste über 2×50 m (00:00:50 Min) und 4×50 m (00:02:25 Min) das Podest nur knapp – zwei vierte Plätze sprechen dennoch eine deutliche Sprache. Auch Alwin Müller überzeugte mit konstanten Leistungen und erreichte auf allen Speedstrecken den sechsten Rang.

Senioren mit Rekordlaune

In der offenen Klasse gab es gleich mehrere Highlights:

Heike Schwerdtner krönte sich mit 09:05 Minuten in der Statik zur Weltmeisterin – und stellte dabei auch noch einen neuen Weltrekord auf. Fernando Sebastian Iscar Rüland setzte mit 175,5 m in DNF einen deutschen Rekord, erreichte Platz 15 und glänzte zusätzlich mit 204 m in DYN (Platz 27) sowie Platz 9 auf 4×50 m (00:02:32 Min). Josefine Fischer stellte mit 164 m in DNF einen weiteren deutschen Rekord auf (Platz 7). Leander Modersohn verbuchte mit 07:53 Min in STA ebenfalls einen deutschen Rekord. Emil Lorenz verbesserte in der Speed-Disziplin 4×50 m die deutsche Bestmarke um drei Sekunden – 01:36,49 Min bedeuteten Platz 6. Madeleine Klenke-Müller zeigte mit 180,5 m in DYNBi (Platz 19), 4:23 Min in STA (Platz 25) und 126,5 m in DYN (Platz 44) ihre Vielseitigkeit. Kathrin Uwe erreichte mit 6:33 Minuten in der Statik einen starken 8. Platz. Jennifer Wendland verpasste mit 5:42,31 Minuten auf 8×50 m nur knapp das Podium – Platz 4. Klaus Kasten zeigte mit 234 m in DYNBi seine persönliche Bestleistung (Platz 13). Ben Joseph Schoodt trat zum ersten Mal international an – und überzeugte auf Anhieb: 00:34,18 Minuten auf 2×50 m bedeuteten Platz 7.


Masters zeigen Klasse

Auch die erfahrensten Athlet:innen des Teams überzeugten auf ganzer Linie:

Axel Michael Haase (Master M3) räumte gleich dreifach ab: Silber in DNF (56 m), Silber in DYN (86 m) und Bronze in STA (04:11 Min). Edmund Uwe (Master M2) holte Bronze über 2×50 m (00:01:07 Min). Andrea Sibylle Claussen (Master M2) sammelte drei Medaillen: Silber über 2×50 m (00:01:30 Min), Silber in STA (04:14 Min) und Bronze in DYN (110,5 m).


Hinter jedem Erfolg steht ein starkes Team

Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Betreuungsteam, das die Sportler:innen mit Know-how und Herzblut unterstützte:

Werner Giove, Bundestrainer Apnoe Fenris Hempel, Jugendvertreter Markus Hinkelmann, Ressortleiter Apnoe Wettkampf im VDST


Stark, vielfältig und bereit für mehr

Der VDST ist stolz auf diese beeindruckende Teamleistung. Auch der Fachbereichsleiter Leistungssport, Rüdiger Hüls freut sich: „Die zahlreichen Rekorde, Medaillen und persönlichen Bestleistungen zeigen: Das deutsche Apnoe-Team ist stark, motiviert und bereit für die nächsten Herausforderungen. Herzlichen Glückwunsch an alle Athlet:innen – und auf ein ebenso erfolgreiches nächstes Jahr!“

 

 

 

Pressekontakt

Fachbereichsleiter Leistungssport Rüdiger Hüls Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Team Apnoe Wettkampf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Original Autor: Florian Weindl